Osteopathie-Massage
Diese Art der Massage beruht auf dem Grundverständnis der biodynamischen Osteopathie. Mit weichen, fliessenden Bewegungen, dem intuitiven Flow, stillem Halten, der Betonung auf die freie Richtung und gezielten Techniken ohne Schmerzreize erreicht die Osteopathie-Massage die tiefen Schichten des Gewebes und die Ebene der Regulation im autonomen Nervensystem (ANS).
Die Haltung der Absichtslosigkeit und die Neugier auf die "alles durchdringende Stille" geben dem Gewebe Raum für Regulation – für den Therapeuten ebenso wie für den Klienten. Der Therapeut behält ca. 50 Prozent seiner Aufmerksamkeit bei sich selbst: bei seiner Bewegungswahrnehmung, der eigenen Präsenz im Körper. Die Bewegung entsteht aus dem Rumpf – die Hände folgen. Die Aufmerksamkeit wandert vom eigenen Körper zu der Wahrnehmung der Hände, zur Stille im alles durchdringenden Raum, zur Ebene der Worte.
Während der Behandlung wird der Klient eingeladen, bei seiner Wahrnehmung im Innen zu bleiben und ab und zu mitzuteilen, was er dort erlebt.
Osteopathische Massagetechniken
Die freie Richtung betonen – der Klient gibt Auskunft, ob sich eine Richtung frei anfühlt
Sog statt Druck in den Massagegriffen
Triggerpunkten ein Nest bauen
Pendeln zwischen schmerzfreien Gebieten (Ressource) und Schmerzzone
Mobilisierung der Gelenke, z. T. mit Mikrobewegungen
Stilles Halten, verweilen, Zeit und Raum geben
weiche, fliessende, intuitive Bewegungen
Lerninhalte
Warum sind Absichtslosigkeit, Präsenz und der Raum der Stille für diese Arbeit entscheidend?
Warum keine Schmerzreize?
Kurzer Einblick in das autonome Nervensystem (ANS)
Präsenz im eigenen Kontakt über verschiedene Übungen erforschen
Die Stille im offenen Raum entdecken
Die Weisheit der Hände – intuitiven Flow zulassen
Verschiedene osteopathische Massagetechniken
Zielgruppen
Heilpraktiker, Physiotherapeuten, dipl. Berufsmasseure, Med. Masseure, Therapeuten mit Erfahrung in manuellen Therapien
Voraussetzungen
Massagekenntnisse von Vorteil. Die Module können in beliebiger Reihenfolge besucht werden. Wir empfehlen jedoch mit dem Modul 1 zu beginnen.
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 6, maximal 12 TeilnehmerModul 1 - LWS Syndrom und Rückenmassage
Kursinhalte
Kurzer Einblick in das autonome Nervensystem (ANS)
Warum keine Schmerzreize?
Präsenz im eigenen Kontakt über verschiedene Übungen erforschen
Sog statt Druck in den Massagegriffen
Triggerpunkten ein Nest bauen
Pendeln zwischen schmerzfreien Gebieten (Ressource) und Schmerzzone
Entlastung der LWS durch Entlastung von Schmerzpunkten am vorderen Beckenrand.
Die Weisheit der Hände – intuitiven Flow zulassen
weiche, fliessende, intuitive Bewegungen
Voraussetzungen
Massagekenntnisse von Vorteil. Die Module können in beliebiger Reihenfolge besucht werden. Wir empfehlen jedoch mit dem Modul 1 zu beginnen.
Anzahl Teilnehmer
Mindestens 6, maximal 12 TeilnehmerModul 2 - Die HWS in der Verbindung des gesamten Körpers
Kursinhalte
Die Stille im offenen Raum entdecken
Warum sind Absichtslosigkeit, Präsenz und der Raum der Stille für diese Arbeit entscheidend?
Mobilisierung der Gelenke der HWS mit Mikrobewegungen
Die Mobilisierung der Gelenke mit Hilfe der freien Richtung – der Klient gibt Auskunft, ob sich eine Richtung frei anfühlt
Der Mikrobewegung der HWS des Klienten lauschen, folgend
Die HWS in der Verbindung des gesamten Körpers (Verbindung bis zu den Füssen einladen)
Stilles Halten, verweilen, Zeit und Raum geben
Voraussetzungen
Massagekenntnisse von Vorteil. Die Module können in beliebiger Reihenfolge besucht werden. Wir empfehlen jedoch mit dem Modul 1 zu beginnen.